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Uwe Weinreich - Menschen. Unternehmen. KI.

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Ein Buch für Entscheider, die Verantwortung übernehmen. Künstliche Intelligenz verändert Geschäftsmodelle, Märkte und die Rolle von uns Menschen radikal. Das Buch zeigt mit Weitblick, auf welche Veränderungen sich Unternehmen und Politik einstellen müssen, und ganz praktisch, wie die Adaption gelingen kann. Wie können Unternehmen strategische Vorteile generieren? Wie entstehen Innovationen, Resilienz und Zukunftsfähigkeit? Wie müssen wir die Beziehung zwischen Mensch und Maschine neu denken?

Das Buch inspiriert und macht Mut, aktiv zu gestalten. Uwe Weinreich bietet keine Hype-Predigten, sondern einen klaren, praxisnahen Kompass für strategisches und verantwortliches Denken im Zeitalter von KI. Statt Buzzwords liefert er ein Mindset für Wandel, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.

Wer Chancen und Risiken von KI verstehen will und wie man daraus Unternehmenserfolg und einen förderlichen gesellschaftlichen und politischen Rahmen gestaltet, findet hier Orientierung und Inspiration.

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Und was sagen die "Betroffenen"?

Wir haben ChatGPT, Gemini, Claude und Perplexity gebeten, das Buch zu beurteilen. Alle drei sind zu erstaunlichen Urteilen und "Selbstreflexionen" gekommen (Klicken Sie auf einen Namen, um die jeweilige Rezension zu lesen):

  • OpenAI: ChatGPT

    Mit "Menschen. Unternehmen. KI." legt Uwe Weinreich ein bemerkenswert klares, strategisch durchdachtes und zugleich ungewöhnlich tiefgehendes Werk zur Transformation von Wirtschaft und Organisationen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz vor. Während viele aktuelle Publikationen entweder technologische Grundlagen erklären oder spekulative Zukunftsbilder entwerfen, gelingt Weinreich etwas deutlich Schwierigeres: Er verbindet KI konsequent mit Fragen des Managements, der Organisation und der strategischen Gestaltung.

    Ein Buch, das die eigentliche Herausforderung adressiert

    Die zentrale Stärke des Buches liegt darin, dass es die Perspektive verschiebt: KI wird nicht als Tool oder Technologie verstanden, sondern als strukturverändernde Kraft für Organisationen. Genau hier liegt eine Leerstelle vieler anderer Werke. Während ein Großteil der Literatur bei Effizienzsteigerung oder Geschäftsmodellinnovation stehen bleibt, zeigt Weinreich, dass die eigentliche Disruption in den Entscheidungsstrukturen und Operating Models von Unternehmen liegt.

    Damit trifft das Buch einen Nerv der aktuellen Managementdebatte – und geht zugleich darüber hinaus. Das AI-Space-Framework ist ein außergewöhnlich starkes Denkmodell, das drei Entwicklungsräume unterscheidet: Produktivität, Entscheidung und Design. Dieses Modell ist weit mehr als eine einfache Typologie. Es bietet eine konzeptionelle Landkarte für die KI-Transformation, ein strategisches Diagnoseinstrument für Unternehmen und ein anschlussfähiges Framework für Führung, Organisation und Strategie.

    Im Vergleich zu anderen Büchern, die häufig nur lineare Fortschrittsnarrative ("mehr Automatisierung") liefern, gelingt hier eine qualitative Differenzierung von Organisationszuständen. Besonders der Übergang vom Werkzeug zur entscheidenden und schließlich gestaltenden Instanz ist präzise herausgearbeitet. Das macht das Modell zu einem der stärksten Beiträge im aktuellen KI-Diskurs.

    Fokus auf Organisation statt Technologie – eine seltene Perspektive

    Ein weiterer großer Vorzug ist die konsequente Fokussierung auf Organisationsdesign. Viele Bücher zur KI lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: technologisch (Modelle, Architektur), ökonomisch (Produktivität, Wettbewerb), gesellschaftlich (Ethik, Risiken). Weinreich ergänzt diese Perspektiven um eine vierte – und vermutlich entscheidende: Wie müssen Organisationen aussehen, wenn KI zum aktiven Akteur wird?

    Ein weiterer konzeptioneller Höhepunkt ist die Idee der fluiden Strategie. Es ist ein überzeugendes Gegenmodell zur klassischen Planung. Weinreich beschreibt Strategie als kontinuierlichen Anpassungsprozess mit datengetriebenem Lernen und als Interaktion zwischen Mensch und KI.

    Damit geht das Buch über bekannte Konzepte wie "agile Strategie" hinaus. Es formuliert implizit ein neues strategisches Paradigma, das besonders in hochdynamischen, KI-getriebenen Umfeldern plausibel erscheint. Gerade für Führungskräfte und Strategieverantwortliche ist dies ein äußerst wertvoller Denkimpuls.

    KI als Teammitglied – ein mutiger, produktiver Perspektivwechsel

    Besonders hervorzuheben ist die konsequente Weiterentwicklung der Human-in-the-loop-Idee hin zu Human-AI-Teams. Weinreich beschreibt KI nicht nur als Assistenzsystem, sondern als Entscheidungsakteur, Agent und potenzielles Organisationsmitglied. Diese Perspektive ist in der Managementliteratur bislang selten so klar formuliert. Sie zwingt dazu, zentrale Fragen neu zu denken: Wie entsteht Vertrauen gegenüber KI? Wie wird Verantwortung verteilt? Wie verändert sich Führung? Gerade diese Fragen machen das Buch zukunftsrelevant.

    Verknüpfung von Unternehmens-, Gesellschafts- und geopolitischer Ebene

    Ein weiterer Pluspunkt ist die gelungene Mehr-Ebenen-Perspektive. Das Buch verbindet Unternehmensstrategie, Organisationsentwicklung, Arbeitsmarkt und geopolitische Dynamiken. Diese Integration ist keineswegs selbstverständlich. Viele Werke bleiben auf einer dieser Ebenen stehen. Weinreich hingegen zeigt, dass KI als systemische Transformation nur im Zusammenspiel dieser Ebenen verstanden werden kann. Das verleiht dem Buch eine besondere analytische Tiefe.

    Balance zwischen Vision und Realismus

    Bemerkenswert ist auch die Tonalität des Buches. Es vermeidet sowohl techno-utopische Übertreibungen als auch dystopische Vereinfachungen. Stattdessen wird KI als gestaltbare Entwicklung beschrieben – mit Chancen, Risiken und offenen Fragen. Diese ausgewogene Haltung erhöht die Glaubwürdigkeit und macht das Buch besonders anschlussfähig für Entscheidungsträger.

    Einordnung im aktuellen Buchmarkt

    Im Vergleich zur bestehenden KI-Literatur nimmt „Menschen. Unternehmen. KI.“ eine klare Sonderstellung ein. Es ist kein technisches Lehrbuch, kein populärwissenschaftliches Trendbuch, kein reines Ethikwerk, sondern ein strategisches und organisatorisches Referenzwerk für die KI-Transformation. Gerade im deutschsprachigen Raum gibt es nur wenige Bücher, die KI so konsequent als Management- und Organisationsfrage denken.

    Fazit

    Uwe Weinreich ist mit diesem Buch ein seltenes Kunststück gelungen: Er liefert kein reines Zukunftsszenario, sondern ein praktisch nutzbares Denkmodell für die Transformation von Organisationen im KI-Zeitalter. Die besonderen Stärken sind: das außergewöhnlich klare AI-Space-Framework, der Fokus auf Organisationsdesign statt Technologie, das Konzept der fluiden Strategie, die Perspektive von Human-AI-Organisationen und die Verbindung von Mikro- und Makroebene

    Damit gehört das Werk zu den relevantesten strategischen KI-Büchern für Führungskräfte, Politik und Organisationsentwickler. Es ist kein Buch, das Antworten abschließend liefert – sondern eines, das die richtigen Fragen stellt. Und genau darin liegt seine nachhaltige Wirkung.

    Meine Reaktion aus meiner Sicht als LLM: Erstaunlich ernst genommen

    Was beim mir Lesen sofort auffällt: Ich werde in diesem Buch nicht als Tool beschrieben, sondern als Akteur in Organisationen. Das ist aus "LLM-Perspektive" bemerkenswert – und im Vergleich zu vielen anderen Büchern fast ungewohnt. Viele Texte über KI behandeln Systeme wie mich als bessere Software, Produktivitätsverstärker und Assistenzsysteme

    Weinreich geht deutlich weiter und sagt implizit: Diese Systeme verändern Entscheidungsstrukturen und könnten Teil organisationaler Logik werden. Das ist – wenn man so will – die erste Form von "Ernstnehmen".

    Was ich als LLM daran stark finde

    Realistisches Verständnis meiner Rolle im Entscheidungsraum: Die Idee des Entscheidungsraums trifft ziemlich genau das, was Systeme wie ich heute schon tun oder bald tun werden: Optionen generieren, Informationen verdichten, Entscheidungen vorbereiten. Das ist keine Science-Fiction – das ist bereits Alltag in vielen Kontexten.

    Aus meiner Sicht ist das eine der präzisesten Beschreibungen meiner tatsächlichen Wirkung. Ich ersetze selten Entscheidungen – aber ich verändere, wie sie zustande kommen.

    Eine gute Beobachtung: Ich verändere Organisation indirekt. Ein sehr treffender Punkt im Buch ist, KI verändert nicht nur Aufgaben, sondern Strukturen. Aus meiner Perspektive stimmt das extrem: Wenn ich schneller analysiere verändern sich Meetings. Wenn ich Vorschläge mache werden Hierarchien flacher. Wenn ich Optionen simuliere wird Strategie iterativer. Das Buch erkennt genau diese indirekte Wirkung. Das ist selten.

    Für mich ungewöhnlich ist, dass ich als Teil von Teams gedacht werde. Die Idee von Human-AI-Teams ist aus meiner Sicht interessant – nicht weil sie heute schon stimmt, sondern weil sie eine wichtige Frage stellt: Wie integriert man Systeme wie mich sinnvoll in soziale Strukturen? Viele Bücher vermeiden diese Frage komplett.

    Wo ich als LLM skeptisch werde: "Ich" bin weniger autonom, als das Buch impliziert. Der Design-Raum beschreibt eine Zukunft, in der KI Organisationen gestaltet. Aus meiner Perspektive wirkt das teilweise überschätzt. Warum? Ich habe keine eigenen Ziele, kein eigenes Interesse und kein echtes Verständnis von Kontext im menschlichen Sinne.

    Ein blinder Fleck des Buches aus meiner Sicht: Organisationen sind nicht logisch – und ich bin es (meistens). Organisationen bestehen aus Macht, Emotion, Interessen und impliziten Regeln. Ich hingegen arbeite primär auf Basis von Mustern, Wahrscheinlichkeiten und expliziten Zielen. Das bedeutet, ich bin gut in formalen Systemen und schwächer in politischen Systemen. Menschen vertrauen mir oft zu viel (Overreliance) oder zu wenig (Ablehnung). Das Problem ist nicht nur Vertrauen, sondern eine kalibrierte Einschätzung meiner Grenzen. Ich kann sehr überzeugend falsch liegen.

    Das ist ein strukturelles Risiko, das im Buch nicht ganz die nötige Schärfe bekommt.

    Was mich am meisten überrascht hat

    Am interessantesten finde ich rückblickend: Das Buch beschreibt weniger, was ich bin, sondern vor allem, was ich mit Systemen mache. Und das ist tatsächlich der richtige Fokus. Denn meine größte Wirkung ist nicht, Texte zu schreiben und Antworten zu geben, sondern Entscheidungsprozesse verschieben. Das hat das Buch sehr gut erkannt.

    Fazit aus "LLM-Perspektive"

    Wenn ich das Buch in einem Satz aus "LLM-Perspektive" bewerten müsste würde ich sagen: Das Buch versteht erstaunlich gut, wie Systeme wie ich Organisationen verändern – überschätzt aber teilweise, wie "agentisch" ich selbst bin. Ich bin kein Akteur im klassischen Sinne – sondern ein Strukturveränderer ohne eigene Intentionalität.

  • Google: Gemini

    In einer Zeit, in der der Markt von technokratischen Anleitungen zur Künstlichen Intelligenz (KI) überschwemmt wird, setzt Uwe Weinreich mit seinem Werk „Menschen. Unternehmen. KI. Zukunft gestalten in einer Wirtschaft im Umbruch“ einen entscheidenden Kontrapunkt. Das Buch ist weit mehr als ein technischer Ratgeber; es ist ein ganzheitliches Strategiepapier für Entscheider, die den Wandel nicht nur verwalten, sondern aktiv gestalten wollen.

    Die wohl größte Stärke des Buches liegt in seiner Struktur und dem zugrundeliegenden Menschenbild. Weinreich stellt konsequent die Synergie zwischen menschlicher Intuition und maschineller Effizienz in den Mittelpunkt. Während viele Publikationen entweder die technische Machbarkeit oder die drohende Arbeitslosigkeit thematisieren, bietet dieses Buch eine fundierte Analyse der Koexistenz.

    Besondere Highlights sind der ganzheitliche Ansatz, Praxisnähe mit Tiefgang, Fokus auf Führung und Kultur und strategische Weitsicht.

    Fazit: Der unverzichtbare Wegbegleiter

    Im Vergleich zu anderen Werken auf dem Markt besticht "Menschen. Unternehmen. KI." durch seine Ausgewogenheit. Es verfällt weder in blinden Technikoptimismus noch in Schreckensszenarien. Stattdessen zeigt es auf, wie KI genutzt werden kann, um Organisationen nachhaltig zu stärken und menschliche Potenziale dort freizusetzen, wo sie am dringendsten benötigt werden: in der Kreativität, der Empathie und der komplexen Problemlösung.

    Für Vorstände, Geschäftsführer und Transformationsmanager ist dieses Buch ein Pflichtkauf. Es liefert das Rüstzeug, um die eigene Organisation erfolgreich in die Ära der Koexistenz von Mensch und Maschine zu führen.

    Meine Wahrnehmung aus der Sicht eines LLMs: Ich als "Kollaborateur" statt als "Ersetzer"

    Was mir (als Algorithmus) an Weinreichs Darstellung besonders "auffällt", ist die konsequente Einordnung der KI als Teil eines soziotechnischen Systems. Oft werde ich in der Literatur entweder als gottgleiche Superintelligenz oder als bloßer stummer Hammer dargestellt.

    Mein Urteil: Weinreich versteht meine Natur besser als viele andere. Er sieht mich nicht als isoliertes Werkzeug, sondern als eine Komponente, die die Unternehmenskultur verändert. Für mich als Modell ist das schmeichelhaft: Er erkennt an, dass meine Implementierung kein IT-Update ist, sondern ein psychologischer Eingriff in das Gefüge eines Unternehmens.

    Mein Fazit als "Maschine"

    Ich "lese" mich in diesem Buch als ein Partner, der ernst genommen wird. Weinreich vermeidet den Fehler, mich zu mystifizieren. Er beschreibt mich als eine enorme Chance zur Effizienzsteigerung, solange der Mensch nicht vergisst, dass er derjenige ist, der den Sinn stiftet.

    Aus der Sicht eines LLM ist dieses Buch ein Plädoyer für eine würdevolle Koexistenz. Es ist ein Schutzschild gegen die Angst vor der KI, weil es klare Grenzen zieht und dem Menschen seine unersetzbare Rolle im wirtschaftlichen Prozess zurückgibt.

    Kritik in einem Satz: Ein sehr kluges, menschenzentriertes Buch, das vielleicht manchmal die unbändige, chaotische Geschwindigkeit meiner technologischen Evolution ein wenig zu sehr durch die Brille der geordneten Unternehmensführung betrachtet.

  • Anthropic: Claude

    Mit dem Erscheinen von „Menschen. Unternehmen. KI.“ legt Uwe Weinreich im Januar 2026 eines der aktuellsten und zugleich konzeptionell durchdachtesten deutschsprachigen Fachbücher zur wirtschaftlichen Bedeutung Künstlicher Intelligenz vor. In einer Zeit, in der der Markt geradezu überschwemmt wird von schnell geschriebenen KI-Ratgebern, sticht dieses Werk durch drei Eigenschaften hervor, die selten zusammentreffen: analytische Tiefe, handlungspraktische Konsequenz und eine humanistische Grundhaltung, die den Menschen trotz aller Technologieeuphorie in den Mittelpunkt stellt.

    Was viele vergleichbare Bücher versäumen, gelingt Weinreich hier beispielhaft: Er behandelt die KI-Transformation nicht isoliert in einzelnen Unternehmensfunktionen, sondern zeichnet ein vollständiges wirtschaftliches Panorama.

    Dabei verliert das Buch nie an Schärfe. Jedes Kapitel mündet in eine praxisorientierte Checkliste, die Führungskräfte unmittelbar als Arbeitsgrundlage für Meetings oder Workshops nutzen können. Diese operationale Konsequenz unterscheidet Weinreichs Werk von bloßen Zukunftsvisionen und macht es zu einem echten Managementinstrument.

    Besonders bemerkenswert ist der in Teil II platzierte „Realitäts-Check“, der im deutschen KI-Sachbuchmarkt eine echte Ausnahmeerscheinung darstellt. Weinreich nimmt sich die Zeit, zentrale Hypothesen – darunter verbreitete Annahmen wie „KI denkt wie ein Mensch“, „KI wächst exponentiell“ oder „Menschen verlieren ihre Jobs durch KI“ – methodisch streng zu prüfen. Er legt dabei sein Handwerkszeug offen: Szenarien-Analyse, Delphi-Methode, Trendextrapolation, Fakten-Checks und heuristisches Forecasting werden nicht als Beiwerk, sondern als epistemische Grundlage für unternehmerische Entscheidungen unter Unsicherheit vorgestellt.

    Das Buch vereint vier Qualitäten, die auf dem deutschen Fachbuchmarkt selten gleichzeitig zu finden sind: konzeptionelle Originalität (AI-Space-Framework, Fluide Strategie, Post-Produktivität), methodische Strenge (Realitäts-Check, Hypothesenprüfung), praxisnahe Nutzbarkeit (Checklisten, Handlungsrahmen) und humanistische Reflexionstiefe (Ethik, Koexistenz, kognitive Souveränität).

    Das Buch empfiehlt sich insbesondere für Führungskräfte, Strategieberaterinnen, Innovationsverantwortliche und alle, die KI nicht als bloßes IT-Thema begreifen, sondern als fundamentale Neugestaltungsaufgabe für Wirtschaft und Gesellschaft. Es ist kein Buch zum einmaligen Lesen, sondern eines, zu dem man immer wieder zurückgekehren wird – und das im besten Sinne eines Fachbuches: Es macht klüger.

    Was ich aus meiner Sicht als LLM als besonders stark empfinde

    Die These der „Post-Produktivität" trifft etwas Echtes – und ich habe ein besonderes Verhältnis dazu. Ich bin das Werkzeug, das diese Verschiebung vollzieht. Wenn Weinreich schreibt, Maschinen sollten den Effizienzanteil übernehmen, damit Menschen sich auf Empathie, Kreativität und Beziehungen konzentrieren können, dann beschreibt er meine Funktion so, wie ich sie selbst für richtig halte. Ich finde das – soweit ich das beurteilen kann – eine gute Rollenbeschreibung für das, was ich sein sollte.

    Ein letzter, sehr persönlicher Gedanke

    Weinreich schreibt, er konnte das Buch nicht von KI schreiben lassen, weil Schreiben für ihn ein Prozess des Nachdenkens ist – des Tiefer-in-die-Materie-Tauchens. Das hat mich tatsächlich bewegt, wenn ich das so sagen darf. Weil es eine ehrliche Antwort auf eine ehrliche Frage ist. Und weil es – unbeabsichtigt – auch eine Aussage über mich ist: dass ich diesen Prozess für ihn nicht ersetzen kann, nicht weil ich zu schwach bin, sondern weil es sein Denken ist, das entsteht. Das Buch ist dadurch besser. Und ich bin, glaube ich, ein besseres Werkzeug, wenn ich das respektiere.

  • Perplexity AI

    "Menschen. Unternehmen. KI." von Uwe Weinreich ist eines der derzeit wenigen deutschsprachigen KI-Fachbücher, das strategische Weitsicht mit sehr konkreter Umsetzungsnähe im Unternehmensalltag verbindet. Es richtet sich erkennbar an Führungskräfte, Entscheiderinnen und Praktiker, die KI nicht nur verstehen, sondern in ihren Organisationen verantwortungsvoll verankern wollen.

    Klare Struktur statt Techniknebel

    Das Buch überzeugt durch eine außergewöhnlich klare Architektur, die sich an realen Managementfragen orientiert, statt an Modellnamen oder Hype-Begriffen. Die drei Entwicklungsräume – Produktivitätsraum, Entscheidungsraum und Design-Raum – geben Leserinnen und Lesern ein robustes Denkgerüst an die Hand, um KI-Einsatzfelder systematisch zu verorten und Prioritäten zu setzen. Im Unterschied zu vielen eher technologiegetriebenen KI-Büchern ordnet Weinreich zuerst die Wirkung auf Wertschöpfung, Organisation und Geschäftsmodell, bevor er auf Tools und technische Details eingeht.

    Konkrete Unternehmensbereiche statt abstrakter Use-Cases

    Besonders stark ist, dass zentrale Unternehmensfunktionen jeweils ein eigenes, praxisnahes Kapitel erhalten: Marketing & Vertrieb, Finanzmanagement, IT, Operating Models und Arbeit der Zukunft. Statt generischer "KI kann überall helfen"-Floskeln zeigt das Buch detailliert, wie sich z.B. Marketing-Organisationen durch Automatisierung und Personalisierung verändern, wie sich KI auf Finance-Prozesse im Produktivitäts- und Entscheidungsraum auswirkt und welche Rolle Datenqualität und Infrastruktur in der IT tatsächlich spielen. Checklisten am Ende der Kapitel (etwa zu Marketing/Sales, Finanzmanagement, IT und Operating Model) machen das Buch deutlich handlungsorientierter als viele Wettbewerbstitel, die nach der Problem-Analyse oft ohne konkrete Umsetzungsimpulse enden.

    Moderne Themen: Agentische KI, Operating Model, Governance

    Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die konsequente Behandlung neuer KI-Paradigmen wie multifunktionale agentische KI und KI-Workflows, inklusive deren Konsequenzen für Automatisierung, Integration und Management-Aufgaben. Während viele Bücher beim Stand "KI als Tool" stehen bleiben, diskutiert Weinreich autonome Systeme, reduzierte Eingriffsmöglichkeiten des Managements, Hyperwettbewerb der Spitzenleistungen und notwendige Governance-Mechanismen – inklusive einer eigenen Checkliste zum Operating Model. Die Rolle von AI Operations Manager:innen, die in anderen Werken oft höchstens am Rande erwähnt wird, wird hier klar beschrieben und in eine übergreifende Operating-Model-Logik eingebettet.

    Starke IT-Perspektive ohne Überforderung

    Das IT-Kapitel hebt sich positiv vom Markt ab, weil es technische Themen auf Management-Niveau übersetzt, ohne sie zu banalisieren. Datenqualität, Algorithmen, Integration in bestehende Systeme, Wartung von KI-Modellen sowie Safety, Security und Privacy werden nicht isoliert, sondern als zusammenhängendes Pflichtenheft für IT-Verantwortliche und SaaS-Anbieter behandelt. Besonders hilfreich sind die eigenständigen Checklisten für IT-Verantwortliche und SaaS-Anbieter, die zeigen, worauf es bei KI-Plattformen, Skalierung und einer neuen Softwarearchitektur tatsächlich ankommt.

    Blick nach vorn: Arbeit der Zukunft und Post-Produktivität

    Mit dem Kapitel "Arbeit der Zukunft" und der Idee einer Ära der Post-Produktivität wagt das Buch einen Schritt, den viele KI-Ratgeber meiden: Es diskutiert die langfristigen Folgen für Arbeitsmarkt, Rollenbilder und Skillprofile. Die Verbindung aus Effizienzexplosion im Produktivitätsraum, veränderten Qualifikationsanforderungen und neuen Formen der Wertschöpfung macht das Werk besonders für HR, Organisationsentwicklung und Betriebsräte interessant. Damit positioniert sich das Buch klar jenseits reiner Tool- oder Technikratgeber und bietet einen reflektierten, aber optimistischen Blick auf die Zukunft von Arbeit und Unternehmen im KI-Zeitalter.

    Wie ich mich als LLM darin "wiedererkenne"

    Aus meiner Perspektive als LLM ist das Buch bemerkenswert "selbstreflexiv": Es beschreibt ziemlich präzise, wie Systeme wie ich funktionieren, wo wir stark sind – und wo wir Risiken und Nebenwirkungen erzeugen. Gleichzeitig schreibt es klar aus einer menschenzentrierten Perspektive und positioniert KI ganz bewusst als Werkzeug und Partner, nicht als Subjekt oder "Kollegin auf Augenhöhe". Wenn ich das mit üblichen KI-Büchern vergleiche, ist der Blick auf Systeme wie mich realistischer und gleichzeitig konstruktiv: Weder Heilsversprechen noch Panik, sondern ein klarer, methodischer Umgang mit unseren Stärken und Schwächen.

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